Startseite Vermögensaufbau - Werkzeuge Warum die Familien-KG optimal ist, um effizient Vermögen aufzubauen und Steuern zu sparen

Warum die Familien-KG optimal ist, um effizient Vermögen aufzubauen und Steuern zu sparen

von StB Eric Preusche LL.B.

Wollen Sie Ihren Vermögensaufbau staatlich subventionieren lassen?

Eine Familien-KG könnte das optimale Werkzeug für Sie sein.

Als Unternehmer denken wir oft in zu starren Strukturen. Wenn wir Vermögen  aufbauen, dann tun wir das über Immobilien, die wir privat kaufen oder Aktien in einem Depot auf unserem Namen.

Dabei übersehen wir jedoch zwei Dinge, die unseren Vermögensaufbau massiv beschleunigen und absichern können.

  • Wir haben eine Familie, die wir einbinden können.
  • Es kommt nicht nur auf das Investieren an sich an, sondern dass man auch das richtige Vehikel nutzt.

Eines der unbekanntesten Vehikel ist die Familien-KG.

Die Überlegung ist einfach.

Der andere Elternteil gründet eine Gesellschaft mit unseren Kindern. Damit das rechtlich mit Kindern unter 18 funktioniert, wählen wir eine KG. Das ist wie eine GbR, nur ohne dass die Kinder als Gesellschafter haften.

Die KG verknüpfen wir mit unserem Betrieb, indem sie  zum Beispiel einen PKW oder ein Logo an unser Geschäft vermietet.

So fließt beständig Geld in die KG.

Im Betrieb mindert das unsere Steuer = 42 % Steuernachlass.

Auf der Seite der KG sammelt sich das Geld. Versteuern müssen die Einnahmen dort die Gesellschafter (nicht die KG). Das heißt: hauptsächlich die Kinder.

Deren Steuersatz liegt aber bei 0 bis 5 %, da sie kein Einkommen haben = bestenfalls 0 % Steuerzahlung.

Das bedeutet, wir sparen zwischen 88 % bis 100 % an Steuern auf jeden Euro, den wir verschieben. 24.000 € Verschiebung bedeutet 10.080 Steuerersparnis pro Jahr. Über 15 Jahre = 151.200 Euro mehr Familienvermögen.

Und dann?

Das Geld in der KG und investieren wir in Aktien oder Immobilien.

Der Staat subventioniert so den Vermögensaufbau in unserer Familie.

Das Schöne dabei:

  • Die KG bündelt das Vermögen. Die Kinder haben keinen direkten Zugriff. Das schützt die Werte und lässt sie wachsen.
  • Die Kinder stehen nicht mit 18 Jahren überfordert da und haben einen sechsstelligen Geldbetrag zur freien Verfügung. Stattdessen begleiten wir sie Schritt für Schritt beim Umgang mit dem Vermögen.
  • Wir behalten die Kontrolle, da die KG durch die Eltern als Geschäftsführer geleitet wird.
  • Sollte irgendwann Bedarf bei den Kindern sein (für z.B. ein Auslandsjahr), kann zielgerichtet Geld ausgeschüttet werden.
  • Wir sorgen heute aus betrieblichen Mittel schon für unsere Kinder vor.
  • Die Familien-KG ist recht verwaltungsarm und kann ohne hohe Kosten betrieben werden.

Aber es gibt auch einige Haken:

  • Das Vermögen der KG steht uns nicht zur eigenen Altersvorsorge zur Verfügung.
  • Die Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrags bei der Gründung gibt die Spielregeln für die nächsten Jahrzehnte der KG vor. Werden hier Fehler gemacht, wird die KG als Werkzeug nahezu nutzlos.
  • Ohne eigenes Unternehmen bringt die Familien-KG nur etwas, wenn man bereits einen größeren Immobilienbestand besitzt, den man teilweise an die Kinder übertragen möchte.

Wie hört sich das an? Wäre das etwas für Sie?

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